Schon gewusst?

Straffe Beine und ein knackiger Po - es ist so einfach: Worauf kommt es beim Steppen an? Was bewirken schnelle Steps, was die tiefen Steps? Hier erhält der Leser Antworten auf diese und weitere Fragen. Er erfährt, wie man trainiert, um die gewünschten Resultate zu erzielen. Außerdem: Tipps zur Oberkörperhaltung. mehr...

Straffe Beine und ein knackiger Po - es ist so einfach

Lesen Sie, worauf es beim Steppen ankommt und was Sie damit erreichen...

Stepper erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Anders als beim normalen Treppensteigen bewegt man sich am Stepper nur aufwärts. Die starken Belastungen, die beim "Abwärts-Steigen" auf die Kniegelenke einwirken, lassen sich so vermeiden, und die positiven Kräftigungseffekte auf die Bein- und Gesäßmuskulatur werden voll genutzt. Weil genau der Bereich Beine-Hüfte durch das Steppen gut trainiert wird, ziehen Frauen dieses Herz-Kreislauf-Gerät anderen (wie Fahrrad, Laufband oder Rudergerät) oftmals vor.

Steppen trainiert hervorragend das Herz-Kreislauf-System und bewirkt somit eine Verbesserung der gesamten Stoffwechsellage. Der Kalorienverbrauch ist deutlich höher als beim Radfahren, weil bei jedem Schritt das gesamte Körpergewicht bewältigt werden muss. Als "Fatburner" ist das Steppen also ideal; allerdings am besten dann, wenn man die Belastung nicht höher als mittelschwer wählt und mindestens 20 Minuten nonstop steppt.

Kurze schnelle Steps kann man fast im Lauftempo absolvieren, tiefe und langsame Steps dagegen erfordern wesentlich mehr Kraft in den Beinen. Wer also mehr Wert auf die Straffung von Beinen und Gesäß legt, sollte die kraftbetonte Variante der tiefen Steps wählen. Wer mehr für das Herz-Kreislauf-System oder die Fettverbrennung tun möchte, wählt die kurze Tritthöhe. Sinnvoll ist es, die Tritthöhen immer wieder zu variieren, um einseitige Belastungen der Knie- und Hüftgelenke zu vermeiden. Das Überstrecken der Kniegelenke und das "Einrasten" in den Gelenken muss vermieden werden, um den Bandapparat der Gelenke nicht zu überfordern.

Die Oberkörperhaltung während des Steppens wird in der Regel vom Grad der Ermüdung bestimmt. Je schlapper man wird, desto mehr tendiert man dazu, den Rumpf nach vorne abzuwinkeln und sich stark auf die Unterarme abzustützen. Die für die Beine und die Koordination intensivste Haltung erreicht man, wenn man aufrecht stehend und ohne jede Abstützung durch Hände oder Unterarme trainiert. Wer seine Wirbelsäule nicht einseitig belasten möchte, sollte ganz einfach häufiger die Oberkörperposition wechseln.